Vorsätze – Ziele und wie wir immer wieder scheitern

Ziele und Vorsätze 2021

Same procedure as every year – Ziele, Vorsätze und wie wir es immer wieder versuchen…

Wer kennt sie mittlerweile nicht, die Übersicht über die guten Vorsätze und Ziele?

Vor 5 Jahren 5 kg abnehmen, dann 4 kg, dann 3 kg und dann bleibt nur noch der Wunsch: Gewicht halten….🙈

Vorsätze von 2016-2018

 

Doch jedes Jahr zum 1.1. gibt es wieder die guten Vorsätze und Ziele, für 2021 sind das lt. Statista:

  • Gesünder ernähren mit 31%
  • Mehr Sport treiben mit 30%
  • Mehr sparen mit 19%
  • Umweltbewusster handeln 16%
  • Und immerhin ist doch mit 14% noch mehr Zeit für Familie und Freunde nehmen dabei.
  • Keine neuen Vorsätze haben in diesem Jahr 39%.

 

Warum versuchen wir das eigentlich jedes Jahr wieder? Und vor allem:

Warum scheitern unsere Vorsätze schon mit knapp 40% nach einem Monat?

Wie schrecklich ist das denn? Das sind die Auswertungen von Statista.

Ich habe dazu schon einen Artikel geschrieben, wie es garantiert in die Hose geht.

 

 

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Meistens ist das Problem:

Zu große Ziele und Vorsätze, zu schwierig zu erreichen und vor allem nicht wirklich IHR Schmerzpunkt und leider zu wenig Unterstützer…

Jährlich wiederkehrend erstellen viele, voll motiviert, die Liste ihrer guten Vorsätze für die kommenden 365 Tage. Ein mancher fängt sogar schon Anfang Dezember an. Ich muss gestehen, mir gefällt diese Ritual ja tatsächlich.

Gerne nehme ich mir Zeit, um zu überlegen:

• was ich im nächsten Jahr „in Angriff“ nehmen möchte.
• Was lief im letzten Jahr super?
• Was möchte ich beibehalten?
• Was war nicht so toll und
• was möchte ich weglassen oder verändern?

Allerdings ist das auch von Jahr zu Jahr mit anderen Emotionen und Antrieben verbunden. Im letzten Jahr hatte ich Brustkrebs und Corona hatte uns fest im Griff. Was haben wir jeweils draus gelernt? Was werden wir ändern oder weiter beibehalten?

Wie aber komme ich jetzt doch einen oder mehrere Schritte vorwärts?

Meine Empfehlung:

Erstellen Sie sich doch mal eine Liste:

1. Übersicht mit allen erfolgreichen Projekten.

Was genau war erfolgreich? Was genau hat Ihnen Spaß gemacht? Wodurch kam der Erfolg?

2. Übersicht mit allen Projekten, die „daneben“ gingen.

Was ist „daneben“ gegangen? Was war der Auslöser? Was würden Sie wieder so machen? Was würden Sie ändern?

3. SMARTe Ziele

Setzen Sie sich SMARTE Ziele, sonst können Sie keinen Haken machen, wenn Sie diese erreicht haben. Das Erfolgserlebnis bleibt aus. Bei SMARTEN Zielen können Sie auch sehr gut die Etappen festlegen. Einen Berg besteigen Sie ja auch nicht senkrecht sondern in Serpentinen und evtl. mit Pausen.

  • S pezifisch – eindeutige Definition des Zieles
  • M essbar – woran mache ich fest, dass ich es erreicht habe? Was, wieviel bis wann.
  • A kzetabel – bzw. erreichbar.
  • R ealistisch – unrealistische Ziele haben keine Chance auf Umsetzung
  • T erminiert – wichtig, bis wann habe ich dann was erreicht.

Wenn wir bei dem Beispiel mehr Sport und Abnehmen sind, wäre eine Formulierung:

Bis zum 30. Juli 2021 habe ich 3 kg Körpergewicht abgenommen und mache 1 x die Woche Sport. Ob das reicht weiss ich nicht 😉 …

Aus meiner Sicht macht es Sinn, die Ziele lieber etwas höher als zu tief zu hängen. Es ist aber aus meiner Erfahrung auch GAR KEINE gute Idee, vollkommen zu übertreiben und RIESIG zu denken, da das häufig direkt in Frust umschlägt.

4. Austausch mit Unterstützern

Wenn ich zum Beispiel einen neuen Job suche, ist es extrem wichtig, das Netzwerk anzuzapfen. Suchen Sie sich Unterstützer und das gerne langfristig.

Und: Erfolge feiern ist wichtig, das gibt gleich eine doppelte Portion Schwung und Selbstbewusstsein! Auch hier gilt das Motto: Geteilte Freude ist doppelte Freude.

5. Zeitfresser und Energieräuber.

Überlegen Sie sich, wer sind Ihre Zeit- und Energieräuber. Wer sind Ihre Energiespender? Mit wem macht Ihnen das Zusammensein – oder derzeit eher zoomen 😉 Spaß? Wo haben Sie das Gefühl, es gibt einen Mehrwert, mehr Energie, mehr Lust, mehr Spaß, mehr Antrieb. Es geht hier nicht um ausnutzen! Das sollte schon ein Geben und Nehmen sein!

6. Die richtige Planung in Schritten

Da das Jahr nun mal 365 Tage hat, ist es meistens hilfreich, eine grobe Jahresplanung zu machen. Überlegen Sie, wie sollte darauf ausgerichtet eine 3-Monatsplanung oder die 4- Wochenplanung aussehen.

Dann kann ich auch meine Etappen ganz schnell auf die Wochenplanung herunter brechen und weiß, was jetzt als nächstes zu tun ist. Ja, da bin ich in der Theorie auch besser als in der Praxis, gebe ich hier mal offen zu……

Der Jahreswechsel hat sich als Innehalten und neu planen sehr etabliert, das ist schon über Generationen verankert.

Natürlich geht es auch ohne Ziele. Dann ist vielleicht der Schmerzpunkt zur Veränderung noch nicht erreicht. Dann gibt es noch kein Ziel, das für Sie lohnenswert oder erstrebenswert ist. Veränderung ist ja für viele auch mit Angst und Zweifel verbunden. Daher machen es sich viele auf dem Sofa bequem, bevor sie die Veränderung wagen. Aber: „Wenn nicht jetzt, wann dann?“, heißt es schon so schön im Lied der Höhner.

 

Wenn ich unzufrieden bin, ist es höchste Zeit zu überlegen:

Was möchte ich statt dessen? D.h. dann ist es wichtig, dass Sie aktiv neu überlegen und die Ziele korrigieren und neu setzen!

Suchen Sie sich Verbündete, sprechen Sie Ihre Ziele laut aus und schreiben Sie sie auf. Bleiben Sie dran! Und feiern Sie die kleinen Schritte!

Und ganz ehrlich: Das Wichtigste ist ja: bleiben Sie gesund!