Kündigung - was dann?

Im Interview mit Christoph Maria Michalski.

Über Nacht, nein am Tage - von morgens auf nachmittags verliert Christoph Maria Michalski seinen Job. Für ihn war das vollkommen unvorbereitet.

Er stand mit seiner gepackten Bananenkiste auf der Straße und in seinem Kopf war nur noch der Satz: "Mir wurde gekündigt!"

Er erzählt uns im Interview, wie es für ihn war und natürlich vor allem, wie er damit umgegangen ist und was ihm weiter geholfen hat.

Eine Situation, die heute schneller als gedacht eintreten kann. Diese Situation habe ich tatsächlich auch schon erlebt. Als Personalerin von beiden Seiten, daher weiß ich auch, wie sich das anfühlt.

Gerade in höheren Positionen gibt es manchmal ohne Vorwarnung ein Gespräch und der/die MitarbeiterIn wird mit sofortiger Wirkung von der Arbeitsleistung freigestellt. Der Satz: "Mir wurde gekündigt" hämmert dann erstmal unaufhörlich im Gehirn.

Wie kann ich damit umgehen?

Hören Sie in den Podcast rein, schauen Sie sich das YouTube-Video an und ich hoffe Sie nehmen ein paar Tipps für sich mit!


Ein Regelfall ist das natürlich nicht und grundsätzlich gibt es immer noch ein Kündigungsschutzgesetz.

Ein kleiner Exkurs zum Thema Kündigung, was natürlich kein Rechtsberatung ist:


Es gibt grundsätzlich drei Arten der Kündigung,

§ 1 Abs.2 KSchG:

  • ordentliche Kündigung
  • außerordentliche Kündigung
  • Änderungskündigung

Die ordentliche, oder auch im allgemeinen Sprachgebrauch die fristgemäße Kündigung ist die häufigste Art der Kündigung. Hier ist eine jeweilige Kündigungsfrist einzuhalten und ggf. auch eine Sozialauswahl zu beachten.

Bei den Kündigungsgründen wird unterschieden in:

  • Personenbezogene Kündigung
  • Verhaltensbedingte Kündigung
  • Betriebsbedingte Kündigung

Eine fristgerechte Kündigung muss also durch einen legitimen Grund gerechtfertigt sein und gesetzliche sowie auch vertragliche Fristen einhalten.

Nach § 314 des Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) ist für eine fristlose Kündigung das Vorliegen eines wichtigen Grundes eine grundlegende Voraussetzung.

Bei den Kündigungsarten ein kurzer Überblick:


Betriebsbedingte Kündigung:

Grund für die Kündigung sind dringende betriebliche Erfordernisse, z.B. aufgrund von Rationalisierung, Umsatzrückgang, Betriebsverlagerung, Auftragsmangel oder Betriebsstilllegung.


Personenbedingte Kündigung:

Der Arbeitnehmer kann aus Gründen, die in seiner Person liegen, gekündigt werden. Eine personenbedingte Kündigung ist dann möglich, wenn der Arbeitnehmer/In die Arbeit nicht (mehr) ausführen kann und eine Beschäftigung auf einem anderen Arbeitsplatz nicht möglich ist. Dies gilt für fachliche, persönliche oder gesundheitliche Gründe.


Verhaltensbedingte Kündigung:

Der Kündigungsgrund ist das Fehlverhalten des Mitarbeiters/In. Der ArbeitnehmerIn hat willentlich/selbstverursacht gegen eine Pflicht aus dem Arbeitsvertrag verstoßen, z.B. Diebstahl, Arbeitsverweigerung oder wiederholtes Zuspätkommen trotz Abmahnung.

Häufig wird die verhaltensbedingte Kündigung als außerordentliche, fristlose Kündigung ausgesprochen, wenn das Arbeitsverhältnis dadurch nicht mehr zumutbar ist und das Vertrauensverhältnis zerstört wurde.

Mehr dazu hören Sie im Podcast oder sehen uns im Interview auf meinem YouTube-Kanal.

Direkt zum Podcast:

"Mir wurde gekündigt!":


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Shownotes:

John Kotter: Das Pinguin-Prinzip

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