Meine Grundlagentipps zum Thema Bewerbung – 2. Teil Lebenslauf

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Lebenslauf und „Form-Vorlage“

Nach dem ersten Teil zum Thema Anschreiben, gebe ich hier meine Grundlagen Tipps weiter zum Thema Lebenslauf. Vieles halte ich für selbstverständlich, wurde aber in der Praxis immer wieder gefragt. So entstand der aktuelle Artikel. Ich hoffe er hilft bei Ihrer Bewerbung weiter?

Der Lebenslauf sollte so gestaltet sein, dass der Leser schnell erkennen kann, welche Stationen und welche Kenntnisse der Bewerber hat und was ihn/sie auszeichnet.

Häufig reichen 2 Spalten. Ist jemand, wie ich, häufig umgezogen, empfehle ich einen 3 spaltigen Lebenslauf, bei dem dann der Ort noch in der 3. Spalte angegeben wird.

Beschäftigungen werden in Monat und Jahr erwähnt z.B.

03/2014 – 06/2017 und dies bitte immer im gleichen Format, dann kann das Auge des Betrachters dies schneller überblicken.

Grundsätzlich wird die aktuellste Tätigkeit oder Ausbildung als erstes genannt und dann wird die Beschäftigung im Zeitverlauf „rückwärts“ angegeben, also chronologisch zurück gehen:

03/2014 – 06/2017 Firma, Tätigkeit

01/2013 – 02/2014 Firma, Tätigkeit

Was genau im Lebenslauf angegeben wird, dazu verweise ich gerne auch auf meinen Blogartikel:

Hier gibt es eine Übersicht zum Ausdrucken, wie der Lebenslauf erstellt und gegliedert werden kann.

Der Lebenslauf wird mit Datum und Unterschrift ergänzt und auch als PDF abgespeichert. Bitte auch hier auf den Namen der Datei achten.

Was mache ich mit den Zeugnissen?

Scannen Sie alle relevante Zeugnisse zusammen ein, sodass sie als eine Datei verschickt werden können. Bei online-Bewerbungen wird Ihnen im Bewerbungsportal angegeben, was Sie hochladen können, bzw. wie viel MB Sie weiterleiten können.

Achten Sie darauf, dass die Mail insgesamt nicht über 4 MB enthält, mehr lassen die Server der Firmen häufig nicht zu. Erkundigen Sie sich im Zweifel, sollte eine Beschränkung nicht angegeben sein, wenn Sie viele Zeugnisse haben, die für die Stelle relevant sind.

Sie haben auch immer die Möglichkeit zu schreiben: „Weitere Zeugnisse reiche ich bei Wunsch gerne nach.“, wenn Sie Zeugnisse haben, die Sie für die zu besetzende Position nicht als relevant empfinden.

Ich sehe es als selbstverständlich an, dass die Zeugnisse alle lesbar, d.h. nicht „verschmiert“ (weil zu früh vom Drucker gezogen!) und nicht auf dem Kopf eingescannt werden. Da ich das aber auch alles schon erlebt habe und es hier um die Basics geht, erwähne ich das trotzdem!

An Raucher noch der Hinweis, Nichtraucher finden „verrauchte“ Blätter in der Post äußerst unattraktiv! Als Raucher werden Sie es nicht glauben, aber das riecht man!

Wie versende ich jetzt meine Unterlagen, wenn nicht per Mail oder Online-Portal?

Es gibt in den Schreibwarengeschäften mittlerweile ja viele schicke Bewerbungsmappen. Das mag schön sein, wenn es sich um ein kleines Unternehmen handelt und der Chef die Mappe persönlich bekommt. Sobald es Personalabteilungen im Unternehmen gibt, werden die Unterlagen meistens kopiert, da Originale doch leider häufig mal in Fachabteilungen „unter gehen“ und es werden die Kopien weiter geleitet. D.h. die Personalabteilung freut sich über stabile Hefter, aus denen die Unterlagen herausgezogen und auf den Kopierer gelegt werden können. Nicht über Mappen, die 3 mal aufgeklappt werden müssen und aus denen jedes Blatt einzeln herausgenommen und vor allem wieder – möglichst ohne Eselsohren – zurück gesteckt werden sollte. Diese Unterlagen sind dann eh nicht mehr zu verwenden und die Fachabteilung hat den Aufwand des Bewerbers nicht gesehen. Die Fachabteilung bekommt nur die Kopie und kann den Aufwand gar nicht wertschätzen.

Legen Sie das Anschreiben auf die Mappe, den „Rest“ (Deckblatt, Lebenslauf, Zeugnisse) in die Mappe, das ganze in einen großen Umschlag mit richtigem Ansprechpartner und ausreichendem Porto!

Rücksendeporto brauchen Sie aus meiner Sicht nicht beilegen, habe ich auch schon erlebt. Es soll auch Unternehmen geben, die das bei Bedarf in der Stellenausschreibung dazu schreiben.

Und dann:

AB DIE POST!

Zum ersten Teil der Grundlagentipps mit dem Schwerpunkt Anschreiben geht es HIER.

Vorab ganz wichtig die Standortanalyse, den Artikel finden Sie hier.

Viel Erfolg beim Durchstarten!

Jetzt kennen Sie die Grundlagen der Bewerbung. Wo drückt bei Ihnen der Schuh?

Was sind aktuell Ihre Herausforderungen?

Schreiben Sie mir!